Mittwoch, 16. September 2015

Guilty Simpson "The D" Videopremiere


Man kann sich wahrscheinlich keinen besseren Fremdenführer durch Detroit wünschen als Untergrundgröße Guilty Simpson. In seinem neuen Video zu „The D“ zeigt er uns mit Hilfe von Regisseur Eric Coleman das wahre Gesicht der Motor City: die dreckigen, die beeindruckenden und die schönen Seiten einer Stadt, die fast schon zu einem Mythos geworden ist.
Mit „Detroit’s Son“ ist am 11.09.2015 das dritte Studioalbum von Guilty Simpson auf Stones Throw Records erschienen. Produziert wurde „The D“, so wie der Rest des Albums, vom Australier Katalyst, Mitglied der Produzenten-Crew Quakers, der neben 7-Stu-7 auch Fuzzface alias Geoff Barrow von Portishead angehören.
Auf „Detroit’s Son“ findet Guilty Simpson zu seinen Wurzeln zurück und spricht über das, was ihn mit seiner Heimatstadt verbindet. „Detroit’s Son“ greift die Stimmung auf, die „Ode To The Ghetto“ zu einem Underground-Klassiker machte. Im Vordergrund steht das Leben in der Motor City. Guiltys wuchtige Stimme passt dabei perfekt auf die massiven Beats von Katalyst. Das Album ist geprägt von einem Sound, der so düster ist, wie man es von Guiltys Debütalbum gewöhnt ist.
Schon immer legte Guilty Simpson Wert auf enge Zusammenarbeit mit anderen Künstlern. Mit dem jüngst verstorbenen Sean Price und Rapper/Produzent Black Milk bildete der Detroiter die Supergroup Random Axe. Mit Produzent Madlibwiederum erschien vor fünf Jahren das Album „OJ Simpson“, das Pitchfork als „in sich geschlossen, fokussiert und ein ordentlicher Spaß“ beschrieb sowie als „eine der besten Hip-Hop-Platten des Jahres.“



INFO
Der Detroiter Guilty Simpson meldet sich fünf Jahre nach dem letzten (von Madlib produzierten) Solorelease mit seinem dritten Wurf auf dem Vorzeige-Indie Stones Throw Records zurück. Produziert wurde „Detroit’s Son“ vollständig vom Australier Katalyst, Mitglied der Produzenten-Crew Quakers, der neben 7-Stu-7 auch Fuzzface alias Geoff Barrow von Portishead angehören. Auf „Detroit’s Son“ findet Guilty zu seinen Wurzeln zurück und spricht über das, was ihn mit seiner Heimatstadt verbindet.

Es war der Detroiter J.Dilla, der Guilty auf dem „Strapped“ Track von Jaylibs Album „Champion Sound“ (2003) zu seinem Debüt auf Platte verhalf. Auf Dillas Anraten hin wurde Guilty anschließend Mitglied der Stones Throw Familie und brachte dort 2008 sein erstes Album „Ode To The Ghetto“ heraus, welches ihn zu einem von Stones Throws Vorzeigekünstlern machte.

Zwei Jahre später veröffentlichte er zusammen mit Produzent Madlib das inzwischen legendäre Album „OJ Simpson“(2010), das von Pitchfork als eines der besten Hip-Hop Alben des Jahres ausgezeichnet wurde. Nach einer Kollaboration mit Sean Price und dem Produzenten Black Milk für die Supergroup Random Axe und einem weiteren Release mit Apollo Brown, arbeitete Guilty für den Quakers-Track „Fitta Happier“ erstmals mit Katalyst zusammen. Da die Chemie stimmte und beide Künstler von der Zusammenarbeit überzeugt waren, stand einem gemeinsamen Album nichts mehr im Wege.

„Detroit’s Son“ greift  die Stimmung auf, die „Ode To The Ghetto“ zu einem Underground-Klassiker machte. Im Vordergrund steht das Leben in der Motor City. Guiltys wuchtige Stimme passt perfekt auf die massiven Beats von Katalyst. Das Album ist geprägt von einem Sound, der so düster ist, wie man es von Guiltys Debütalbum gewöhnt ist.


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