Donnerstag, 20. Februar 2014

john norman im interview // minimal spieltrieb podcast #20 mixed by john norman

Der kanadier john norman schlägt gerade mit seinem track "stuck in my mind" ein wie eine bombe. ich bin sehr froh, dass sich john die zeit genommen hat uns ein paar fragen zu beantworten und sogar den neusten mix für die minimal spieltrieb podcast reihe übernommen hat.

Du hast gerade den neuen track „stuck in my mind“ mit dantiez saunderson rausgebracht. wie würdest du ihn selbst beschreiben?
stuck in my mind ist ein brodelnder und bass orientierter techno track. er startet mit einer menge an energie in der bass kick und einer prise white noise. dann kommen langsam weitere parts hinein, die auf eine reise einladen. das publikum hat bisher sehr gut auf den track reagiert, sobald ich ihn live spielen konnte. das gleiche habe ich auch bei anderen djs beobachten können, die den track aufgelegt haben. für mich ist es ein großartiger partytrack und ich hoffe andere ebenso.

Hast du neben der musik noch weitere leidenschaften?
oh ja – ich suche gerade nach der perfekten balance. ich ziehe gerade mit meinem studio um, so dass ich mich viel dem thema akustik auseinandersetze. damit stoße ich noch tiefer in das thema sound.

Was war der beste ratschlag den du bisher bekommen hast?
ein guter freund und mentor sagte mir mir mal: „du musst lernen und verstehen, dass du nicht weisst, was du nicht weisst“. das war wirklich ein sehr wichtiger und nachhaltiger ratschlag und inspiration für mich, noch tiefer in dinge zu tauchen und noch mehr zu hinterfragen. ich habe gelernt, dass es verdammt wichtig ist die richtigen fragen zu stellen und nicht nur eins und eins zusammen zu zählen.

Wer denkst du schlägt im underground gerade hohe wellen?
jemanden den ich sehr respektiere und schätze ist mark kane. er ist ein sehr talentierter writer und musiker. daher habe ich mich sehr darauf gefreut mit ihm zeit im studio zu verbringen, vergangenen herbst in los angeles. das resultat dieser zusammenarbeit kann man noch in 2014 in dem track „magic“ hören. einige weitere großartige künstler sind luca lento und dan price, als auch noah pred, dessen letzte produktionen wirklich spannend waren.

Mal eine ganz andere frage. gehst du selbst noch viel in clubs um zu feiern?
nicht wirklich. ich versuche so viel auszugehen, wie es geht. doch ich finde, dass je mehr ich mich in das musikbusiness einsteige, so weniger habe ich zeit selbst feiern zu gehen. die meiste zeit die ich im club verbringe ist daher eher arbeit. allerdings spass bringende arbeit, wenn auch arbeit. ich bin als dj da, um den leuten eine wunderbare nacht zu ermöglichen. ich habe allerdings auch eine menge freue befreundete djs am abend zu sehen und ihren sets zu lauschen.

vielen dank.

ich habe zu danken & beste grüße aus kanada nach deutschland.



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