Donnerstag, 31. Oktober 2013

interview mit ricky erre love (beatwax records)

das ergebnis der kooperation zwischen dem chilenen aldo cadiz und dem aus italien stammenden ricky erre love gleicht einer unaufhaltsamen kettenreaktion. beide bringen in ihrer solo-ursprungsform bereits ungeheures potenzial mit, welches sie auf stets gefeierten veröffentlichungen unter beweis stellen. das neue in enger zusammenarbeit entstandene gesamtkunstwerk „a long young trip“ fasziniert nun mit einem facettenreichtum und einer soundintensität, dass man sich bereits werden der ersten taktschläge anschnallen sollte.
über 12.000 km luftlinie liegen zwischen den beiden protagonisten und dennoch gelingt ihnen ein zusammenspiel, das seines gleichen sucht. beats und bässe ergänzen sich gekonnt wie italienische pasta und chilenischer rotwein. wir haben mit ricky erre love gesprochen und ihm sechs fragen gestellt.



Wie würdest du euren sound jemandem beschreiben, der euch nicht persönlich kennt?
ich denke wir transformieren unser konzept des produzierens durch unsere eigenen erfahrungen. dazu zählen die kulturellen wurzeln, die gebräuche und traditionen, welche das fundament in unserer musik bildet. unser album hat darüber hinaus ganz unterschiedliche einflüsse: house, afro, funk und techno machen diesen longplayer so spannend und ideenreich.

Womit beschäftigst du dich derzeit neben der musik?
in erster linie mit der liebe. neben der arbeit mein eigenes label metroklang records zu betreiben und musik zu produzieren, interessiere ich mich auch für kultur und künstlerische projekte, welche junge künstler supporten.

Was war bisher der beste ratschlag in deinem leben den du bekommen hast?
arbeite ernsthaft und sei geduldig.

Welche acts würdest du aus dem underground gerade als besonders heiß einstufen?
oh man, da gibt es wirklich viele da draußen die produzieren und nur auf den richtigen moment warten auf einer großen bühne aufzulegen. ich persönlich mag sehr gerne pulshar, ilario liburni, eduardo de la calle, marcman, pawas, nico lahs, julie marghilano, u-more, um nur einige zu nennen.

Gehst du selbst noch viel privat in clubs?
oh ja, natürlich. das ist mein leben. dennoch bevorzuge ich besondere clubbesuche, wenn ausgefallene und interessante acts spielen. das ist wichtig, um am nächsten tag voller energie und inspiration ins studio zu gehen.

Du scheinst einen unstillbaren hunger nach musik und arbeit zu haben. deine produktionen reihen sich ebenso in reihe wie deine internationalen gigs. denkst du, dass du irgendwann weniger power haben wirst?
gott gibt mir die energie und ich mache weiter.

much love. ricky





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